Vom 18. – 24. Februar fand die zweite Open Week Graz statt. Zeit also die Woche mal Revue passieren zu lassen und allen die nicht da waren, einen Eindruck zu vermitteln was gemacht wurde.

(Btw: Zusammenfassungen von der ersten Grazer Open Week gibt es hier.)

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Der grobe Plan dieses Mal war es, die ganze Woche unter dem Titel ”Open Everything” zu stellen; also gemeinsam an offenen Projekten arbeiten oder sich einfach nur gegenseitig inspirieren. Dafür hatten wir teilweise fixe Programmpunkte, teilweise einen komplett offenen Rahmen. Als Raum fungierte wieder das spektral, dass sich für diese Art von Veranstaltungen hervorragend eignet und den offenen Charakter der Open Week maßgeblich unterstützt hat.

Hier ein also kleiner Überblick, worum es bei der Open Week Graz ging.

Im Pad könnt ihr unsere Ideen nachlesen, die wir in der Planungsphase zur zweiten Open Week hatten – Alles haben wir nicht umgesetzt, aber vielleicht will ja jemand in Zukunft mal was ähnliches machen und ein paar Ideen mitnehmen.

Montag – OpenEverything + Webmontag Graz
Am Montag ging es um 12h mit einem gemütlichen Frühstück los. Nach und nach haben sich die Leute eingefunden und sich gemeinsam auf die kommenden Tage eingestimmt. Das Tagesprogramm war sehr offen gehalten, angelehnt an das Konzept eines Co-Working Spaces, so das sich jede/r mit dem beschäftigen konnte, was ihm/ihr gerade unter den Nägeln brannte. Sei es etwas konkretes in Sachen OpenData oder private Projekte die noch fertig gestellt wurden.

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Das Abendprogramm war mit dem ersten Fixpunkt ausgefüllt – dem Webmontag Graz. Dieses Mal ausnahmsweise im spektral, da das alles im Rahmen der Open Week Graz statt fand. Thematisch ging es passenderweise um “Open Everything”. Themen waren die Analyse der Wahldaten der Grazer Gemeinderatswahlen 2012 von Stefan Kasberger, Lightning Talks zum Barcamp Graz 2013, der dustmap und der OpenStreetMap Mapping Party (dazu bei Mittwoch mehr). Als Special Guest konnte Thomas Lohninger aus Wien gewonnen werden, der seine Tätigkeit bei der OKFN Österreich vorstellte und dann noch über sein Engagement bei unterschiedlichen netzpolitischen und Bürgerrechtsorganisationen sprach.

Im Anschluss gab es wie beim Webmontag üblich, einen gemütlichen Ausklang bei offenen Gesprächsrunden und Getränken.

Weitere Infos:
Abend: Webmontag Graz
Protokoll mit allen Links: http://okfnpad.org/webmontaggraz42

Dienstag – OpenData + OGD Stammtisch der Stadt Graz
Am Dienstag öffnete das spektral ebenfalls um 12h seine Pforten. Auch hier ging es tagsüber wieder eher Co-Working Space mäßig zur Sache, wo gearbeitet, zu bestimmten Problemen und Fragestellungen spontan und in kleiner Runde diskutiert wurde – während die anderen Anwesenden an ihren eigenen Projekten schraubten.

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Am Abend trafen Vertreter der Stadt Graz, Leute aus der Community und interessierte BürgerInnen beim OGD Graz Stammtisch zusammen. Im Austausch mit den Vertretern der Stadt wurden aktuelle und zukünftige Vorhaben rund um Open (Government) Data in Graz diskutiert, sowie Probleme und Wünsche der Community erörtet.
Der offene OGD Graz Stammtisch findet alle 3 bis 4 Monate statt, bei dem sich alle Interessierten einbringen und über den aktuellen Stand von OpenData in Graz informieren können.

Weitere Infos:
Abend: OGD Graz Stammtisch
Das Protokoll von dem Abend findet ihr hier.

Mittwoch – OpenStreetMap + Mapping Party
Der dritte Tag startete bereits um 11h mit der Grazer OpenStreetMap Community. Es wurde zur Mapping Party aufgerufen und bis in den späten Nachmittag an dem offenen Kartenmaterial gearbeitet.


Michael von OpenStreetMap Graz beschreibt auch in einem Blogpost was genau gemacht wurde.

Danach entschloßen sich alle Anwesenden den Abend beim Livestream vom Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten (#wolo12) ausklingen zu lassen.

Weitere Infos zur OpenStreetMap Mapping gibts im OSM-Wiki.

Donnerstag – OpenChill
Der Donnerstag war der letzte Tag der Open Week im spektral. Gewohnheitsgemäß ging es wieder ab 12h los. An diesem Tag gab es keine vorher geplanten Programmpunkte, so dass sich die Anwesenden selbstständig in der lockeren Runde ihren Projekten widmeten. Es wurde beispielsweise an der CryptoParty Graz weiter geplant und sich auf die kommenden Tage in Wien vorbereitet.

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Auch dauerte dieser Tag nicht bis ganz so spät in die Nacht, denn am nächsten Morgen ging es für einige der Teilnehmer auf nach Wien um dort die Open Week ausklingen zu lassen.

Freitag – OpenData Dive in Wien
Am frühen Nachmittag startete in Wien im KDZ mit Leuten von der UNDP und der World Bank der Data Dive.

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Circa 30 Teilnehmer aus der ganzen Welt versammelten sich um gemeinsam zu brainstormen was mit den (offenen) Daten, die zur Verfügung stehen, alles gemacht werden kann. Und vor allem, wie die Umsetzung ausschauen kann, damit die Daten sinnvoll genutzt und interpretiert werden können. Was im Detail an diesem Wochenende im Fokus stand, kann im Blogpost von OKFN.at nachgelesen werden.

Im Wiki zu der Veranstaltung findet ihr weitere Informationen bezüglich der Datensätze, Teilnehmer und Aufgaben.

Samstag – OpenDataDay in Wien

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Am Samstag wurden die Ergebnisse und Erkenntnisse vom Freitag nochmal präsentiert um dann in zwei Arbeitsgruppen, das Thema Open (Government) Data weiter voranzubringen. Eine Gruppe beschäftigte sich mit den inhaltlichen Fragen der Datengewinnung und Zusammenführung. Die zweite Gruppe arbeitete an der praktischen Umsetzung und Visualisierung von Daten. Auch hier sei nochmal auf den Blogpost der OKFN verwiesen, der das alles zusammenfasst.

Die Ergebnisse und Visualisierungen von dem Tag kann man sich auf offenerhaushalt.at anschauen.

Hier wurden die Haushaltsdaten der Stadt Graz

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und der Stadt Salzburg aufbereitet und visualisiert.

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Weitere Infos:
Blogpost von offenerhaushalt.at
Blogpost vom KDZ

Sonntag – OpenMind in Wien
Am Sonntag gönnten wir uns alle eine Auszeit. Am Abend traf sich ein Teil der Grazer Open Week Fraktion im Metalab, ein anderer Teil bereitete sich auf das OpenScience Gründungstreffen am Montag vor. Dazu wird es in Zukunft sicherlich einige Updates auf openscience.alpine-geckos.at bzw. okfn.at geben.

Das war die zweite Open Week beginnend in Graz und endend in Wien. Es war für uns alle ziemlich anstrengend, aber auch mindestens genauso produktiv und mit viel Input für jeden von uns. Eine nächste Open Week wird bestimmt folgen!

(Fotos von: Marc, Stefan, Michael, KDZ
Screenshots von: offenerhaushalt.at)

weitere Links zur Open Week Graz 2013:
http://blog.2904.cc/2013/02/20/Warum-eigentlich
http://blog.2904.cc/2013/02/21/Zusammenfassung/

Nach einer längeren Pause, melden wir uns mit einen frischen Podcast zurück.
Dieses Mal haben Chris (@chris_kittel) und Marc (@murdelta) das Thema Wasserprivatisierung aufgegriffen. Anlass dafür war der Filmabend zu Water Makes Money im Spektral.

Wir haben mit Michael Grandinger von Wasser Wien über den Film, die Europäische Bürgerinitiative, und darüber, wie die Wasserversorgung in Wien funktioniert, gesprochen.

Viel Spass beim Hören. Kommentare und Feedback sind willkommen!


Bild: Water drown the drain von David Blackwell (CC-Lizenz)

Shownotes:
Intro: water unfilling 01 von Morusque (CC-Lizenz) + Drownin von Capeface (CC-Lizenz)

Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GDG-KMSfB)
WP: Wasserpriviatisierung
Wien Wasser
WP: GATS Abkommen
Water makes Money
WP: Bürgermeister von Wien: Michael Häupl
MA48 (Magistratsabteilung 48
Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark – Dienststellenleitung)
WP: Kommunales Unternehmen
EU-Kommission will mehr Wasserliberalisierung – Gegner schreien auf
WP: Kritik an Water Makes Money
YT: Water Makes Money (komplette Doku zum nachschauen)
WP: Veolia
Wiener Volksbefragung
WP: Stadträtin und Vizebürgermeisterin von Wien: Maria Vassilakou
WP: Schwarz-Blaue Koalition
WP: Michel Barnier
WP: Reichsbrücke
WP: Schloss Schönbrunn
WP: Beamter
WP: Pragmatisierung
Europäische Bürgerinitiative (EBI): right2water.eu
Jerry van den Berge
WP. Europäischer Gwerkschaftsbund
WP: Holding Graz
MA49 (Magistratsabteilung 49
Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien)
WP: Radio Helsinki
Umweltstadträtin Ulli Sima
Gürteloffensive
WP: Wildalpen
WP: II. Wiener Hochquellenwasserleitung
WP: Schneeberg
WP: I. Wiener Hochquellenwasserleitung
WP: Smart Meter
WP: Wasserversorgung
WP: Wasser als Menschenrecht
YT: Die Anstalt vom 22.01.2013 (Ausschnitt Wasser ist ein Menschenrecht)
Life Ball 2009: Der Rathausplatz wird zur Wasserwelt
WP: Eduard Suess

Outro: Drownin von Capeface (CC-Lizenz)

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Liebe Alle,

Es tut uns Leid, aber bis anfang März gibt es kein Pilates mehr.

spektral ist ein Gemeinschaftsprojekt, das zur Vermittlung von Raum, Schaffensmöglichkeiten, Infrastruktur, Ideen, Wissen und Fähigkeiten dient.
In erster Linie ist dieses Angebot Projekten und Individuen gewidmet, die aktiv sind oder aktiv werden wollen und sich in sozialen, kulturellen und künstlerischen Bereichen engagieren.

Kulturcafe, Workshop- und Meetingspace

Multifunktionales Zentrum des spektrals ist der 75m2 große Hauptraum. Dieser Raum ist  erste Anlaufstelle für Besucher_innen: Gemütliche Sitzecken, die Bibliothek und eine  Kaffee-/Teestation laden zum Verweilen und gemeinsam Zeit verbringen ein. Eine variable Einrichtung ermöglicht flexible Nutzung. Möglich sind Workshops und Veranstaltungen jeglicher Couleur, dank Beamer und Wireless LAN eignet sich das Kulturcafé auch für größere Besprechungen. Soundanlage und Funkmikrophon ermöglichen Präsentationen und Diskussionsrunden.

Gemeinschaftsbüro

6 Arbeitsplätze – davon 4 mit fixem Computer -, Internetzugang, Drucker, Scanner, Schneide-, Loch-, Laminier- und Spiralisiergeräte: Alles da, was zur Umsetzung und  Organisation von Veranstaltungen, Projekten und Öffentlichkeitsarbeit gebraucht wird.

Freie Küche

In fast jedem Haus ist die Küche zentrales Element – auch im spektral. Die im Laufe  der letzten Jahre generalsanierte Küche hat sich vergangenes Jahr großartig bewährt. Neben “volXküchen” wird hier auch für zahlreiche weitere Anlässe gekocht – sowohl für Veranstaltungen im spektral, als auch für viele externe Events.

Freiraum

Ziel unseres gemeinsamen Projekts ist ein physischer und sozialer Freiraum, in dem sich Individuen frei von Zwängen entwickeln und entfalten können. Mit anderen Menschen in Austausch treten zu können, etwas Gemeinsames aufbauen – von der Idee bis hin zur Umsetzung: dafür wollen wir eine Basis bereitstellen. Die Vielfalt menschlicher Kreativität ist nahezu unbegrenzt, die persönlichen Mittel dafür sind im Alltag leider nicht immer  vorhanden – Zeit, Wissen, Werkzeuge, Netzwerke.
Wir zeigen eine gelebte Alternative, wie Menschen sich gegenseitig unterstützen können,  um ihren persönlichen Zielen, Bedürfnissen und Wünschen ein Stück näher zu kommen. Die Plattform dafür wird in einem gemeinsamen Prozess errichtet. Wir versuchen, es immer mehr Menschen zu ermöglichen, ihre schöpferischen Impulse freizulegen und umzusetzen.
Das Ganze ist frei von kommerziellen, profitorientierten Interessen, politischen Engstirnigkeiten und Intoleranzen, frei von vereinnahmenden Institutionen, frei von Fremddefinition und -bestimmung. Wir stellen uns klar gegen rassistische, sexistische, und homophobe Diskriminierung: Unser Freiraum ist so lebendig, bunt und vielfältig wie die Menschen, die ihn gestalten.

Kulturbegriff

Kultur als „das Menschengemachte“ ist das Zwischenmenschliche und Geteilte. Werte,  Einstellungen, individuelle Handlungen, soziale Interaktion und gemeinsame Erfahrungen erschaffen über die Zeit hinweg eine Kultur.
Wir wünschen uns eine Kultur, die auf Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit beruht, und sich klar positioniert zu verantwortungsvollem Umgang mit Mensch und Umwelt.
Unsere gelebte Kultur basiert auf gegenseitigem Respekt.
Wir kommunizieren und entscheiden auf Augenhöhe, wir handeln selbstverantwortlich, selbstorganisierend, und gründen Entscheidungen auf Konsensbasis.
Wir streben eine Mitmach-Kultur an, die Menschen aus der passiven Konsumentenhaltung löst, soziale Beziehungen stärkt, neue schafft und Kritikfähigkeit erhöht.
Selbstermächtigung und Selbstorganisation kann man bei uns in einem experimentellen Rahmen erfahren und weiterentwickeln. Alter, Herkunft, Geschlecht oder Einkommen spielen dabei keine Rolle.
Theorie und Praxis menschlichen Handelns sind für uns nicht trennbar: Theorie ohne Praxis bleibt fern der gesellschaftlichen Realität – Praxis ohne Theorie ist ziel- und orientierungslos. Die Balance zwischen beidem wird in einem konstanten Reflexionsprozess erhalten.

Unser ausführliches Jahreskonzept, mit Beschreibung interner Strukturen und vielen bunten Veranstaltungsideen für 2012 gibt es hier zum Download (12 MB).

Hier wie versprochen, der zweite Spektral Podcast. Dieses Mal vom Spektral Re-Opening Mitte Oktober und komplett anders als die erste Episode – kein Gerede, dafür eine Stunde lang freie Musik mixxed by murdelta.
Alle Tracks mit Marko Fürstenberg Bezug, der meiner Meinung nach, die Netlabelszene vor ein paar Jahren, wie kein zweiter, mit seinen deepen und dubby Sounds mitgeprägt hat. Zumindest im Bereich der elektronischen Musik. Mittlerweile hat er mit seinen Produktionen und seinem eigenen Label die Creative Commons Schiene verlassen, zieht aber weiterhin seinen Sound durch.

Tracklist:
00 Es müsste immer Musik da sein [Sample aus dem Film “Absolute Giganten”]
01 Marko Fürstenberg – Porn Infection (Das Kraftfuttermischwerk Softporn Edit) [kraftufttermischwerk.de]
02 Marko Fürstenberg – Shop Work [Gesamtlaufzeit LP – thn078]
03 Marko Fürstenberg – Option 23 [Option – thn031]
04 L.O.D. – Sol (Marko Fürstenberg Remix) [Thinnergy – thn074]
05 Frank Biedermann – Warrior Wasp (Marko Fürstenberg Remix) [Nanowar – stadt017]
06 Mr. Cloudy – Long Wandering (Marko Fürstenberg Remix) [Long Wandering – cism06]
07 Laura Palmer – Evolve (Marko Fürstenberg Remix) [Background – thn095]
08 Monoide – Expired Roll (Marko Fürstenberg Remix) [Crumbled Remixes – stadt008]
09 Marko Fürstenberg – Mimerlaven [Gesamtlaufzeit LP – thn047]
10 Marko Fürstenberg – Porn Infection (Remix) [Classics – thn078]
11 Daniel Stefanik – Silence Whisper (Marko Fürstenberg Edit) [Silent Whisper – instabil04]

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